Männlicher Antrieb


Heute bei YACV
Door aus gocomics
Gestern hab ich auf facebook das reparieren geshared (von Umstrittener Humor)

Ich glaube nicht, dass ich der einzige bin, der dann und wann einen Tritt in den Hintern braucht, und niemand kann das besser als meine Frau.
Nein, mir geht es nicht wie dem Fischer (das mantje mantje timbete, butje butje in de see), aber ich schieb ganz gerne mal Dinge vor mir her.
Gleichzeitig strebt mann quasi natürlich nach weiblicher Anerkennung. Ist mein Karriereantrieb intrinsisch, oder wollte ich das schon immer nur wegen dem Status? Wenn es mir um den Status geht, warum habe ich mir dann ewig lange nix aus Statussymbolen gemacht?

Braucht der Mensch einen externen Antrieb? Oder hilft der nur? Klar, nun bin ich seit 7 Jahren in der Versorgerrolle. Ich will natürlich dass es meinen Kids an nichts fehlt. Das Karriereding habe ich aber schon früher betrieben, und ganz ehrlich, ohne die Stuppser meiner Frau hätte ich das nicht geschafft. Damals war die Erwerbsarbeit noch geteilt, sie hat eine ganze Zeit mehr verdient als ich (studijobs).

Wie ist denn das wenn Frau Karriere macht? Stuppst da der Mann, oder ist Frau da nur intrinsisch getrieben? Gibt es auch bei Männern, aber ich glaube das sind die wenigsten. Traut sich der Hausmann, mehr von Frau zu verlangen? Geht Frau darauf ein oder geht sie zum nächsten? Liegt darin vielleicht ein Grund, warum es so wenige Frauen in den Topetagen gibt? Weil sie weniger getrieben werden? Wachsen deswegen von Frauen gegründete Unternehmen nicht so stark?

14 Gedanken zu „Männlicher Antrieb

  1. Wenigstens habe ich einen neuen Begriff gelernt: „inrinsisch“.😉

    Frauen sind nicht in den Führungsetagen, weil sie eine andere Lebensplanung haben. Sie möchten das Leben mehr genießen als Männer, die eher auf eine Karierre fixiert sind.

    Nehme ich an. Anders kann ich mir nicht erklären, warum Frauen sich Jobs aussuchen, die nicht allzu sehr auf Karierre ausgelegt sind.

      • Ich bin z. B. nicht karierregeil. Ich musste erstmal wieder einsammeln, was von mir übrig geblieben ist, nachdem eine Borderlinerin mit mir fertig war.

        Dann hatte ich noch meinen Sohn bei mir und die Sache mit der Karierre hat sich sowieso erledigt.

        Ich nehme an, dass es natürlich eine gewünschte Attraktivität auf dem Beziehungsmarkt ist. Ich merke, dass meine Attraktivität durch meinen finanziellen Status und mein Alleinerziehen gegen Null geht.

        Mir ist es zum Glück egal, weil ich vor solchen erneuten Erfahrungen wie mit der Borderlinerin Angst habe. Es ist allerdings traurig und wirft ein eher „zwispältiges“ Licht auf die holde Weiblichkeit.

        • hmm.. wenn ich mit meinen beiden auf dem spielplatz bin, scheint das meinen attraktivitätswert nicht zu schaden.
          net alle frauen borderlinenen. bissle mehr nma weniger metal, alles wird gut😛

          • Gerade auf dem Spielplatz habe ich andere Erfahrungen gemacht. Ich bin immer eher als potentieller Pädophiler aufgenommen worden.

            Mag sein, dass das auch an meinem Äußeren liegt. Vorurteile sind aber nicht meiin Fehler.😛

            • Deswegen sind wir ja auch umgezogen. In Berlin ist alles sehr freundlich. Auch wenn hier die Feministinnen-Hochburg ist. Pankow ist aber sehr nett zu uns. Hier bin ich endlich einer von vielen.😉

            • Berlin is nicht unbeding meins… war da letztes jahr jede zweite woche… aber ich kam nur selten aus charlottenburg raus..

      • „Ja aber warum sind wir so karrieregeil? Nur um versorgen zu können? Um unsere Attraktivität zu erhöhen? Oder eben auch, weil unsere Patnerinnen uns antreiben?“

        warum nicht alles drei auf einmal und mit verschiedenen Anteilen?

        Guter Versorger
        Hoher Status

        Das sind evolutionär sehr einfach zu erklärende Attraktivitätsmerkmale. Und dazu kommt dann eben, dass sie auch mit der Zeit einen gewissen Eigenzweck bekommen, weil sich in einer intrasexuellen konkurrenz durchzusetzen eben mit hoher Wahrscheinlichkeit den Fortpflanzungserfolg erhöhte, unabhängig ob es gerade jetzt schon eine Frau mitbekommt.

        • Wahrscheinlich auch noch ne portion egoismus dazu. Alles evolutionaer oder auch kulturell? Kann ich meinen töchtern das beibringen? will ich das? heut scheint mein fragezeichentag zu sein😉

          • „Alles evolutionaer oder auch kulturell?“

            Natürlich auch Kulturell. Aber die Grundlagen erscheinen mir sehr kutlurell

            „Kann ich meinen töchtern das beibringen?“

            Bei einem individuum ist so etwas schwer zu sagen. Hängt ja auch davon ab,ob sie eher im weiblichen Mittel oder eher gen männlicher Seite liegen. Aber grundsätzlich denke ich schon, dass man da einen gewissen Einfluss haben kann

            „will ich das?“

            Viel wichtiger: Wollen sie es?

  2. Meine Vermutung ist, daß Männer nicht besonders, also in gegenüber anderen Geschlechtern hervorstechenderweise karrieregeil sind, weil sie Männer sind, sondern weil sie ihre Zeit eben nicht mit Männlichkeit zelebrierenden oder sonst erschaffenden Verhaltensweise verbringen. Idee: Nicht die Männer machen mehr, die anderen machen weniger „als normal“.

    Denn Männer machen alles mögliche, auch solche Dinge, die keine Status oder kein Geld einbringen. Man sollte nicht den Fehler machen und alle Abweichungen von vornherein als unwichtig oder uninformativ ansehen. Und schließlich gibt es ja auch kaum ein schlüssiges Konzept von Männlichkeit.

    Wenn man meine Sichtweise favorisiert, dann entfällt die Notwendigkeit das Besondere z.B. durch Biologisches oder Evolutionäres zu erklären. Stattdessen liegt die Erklärung nahe, daß Männer – einfach weil sie nicht von Männlichkeit aufgehalten werden – schlicht konsequenter an der Realisierung ihrer Zeile arbeiten können. Das macht sie auf lange Sicht erfolgreicher.

    Das schließt natürlich nicht aus, daß Männer, die mit Frauen leben und von ihnen angetrieben werden.

    Aber ich finde diese Idee deshalb gut, weil sie ohne zusätzlichen theoretischen Ballast auskommt.

    • „Wenn man meine Sichtweise favorisiert, dann entfällt die Notwendigkeit das Besondere z.B. durch Biologisches oder Evolutionäres zu erklären“

      Was aber reichlich unbeachtlich wäre, wenn die tatsächliche Erklärung biologisch und evolutionär ist.

      Deine Erklärung hat ja schon den Nachteil, dass man „karrieregeilheit“ eben als zelebrierung/wunsch nach eines hohen Status ansehen kann und damit auch ein Aspekt typisch männlichen Werbe- und Konkurrenzverhaltens (und so gesehen auch ein Aspekt von „Männlichkeit“) erfüllt wäre

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