Neue Petition 2035


Die Leitprinzipien des Bildungsplans 2035
Man stelle sich eine Petition gegen einen Bildungsplan 2035 vor, der zu mehr Toleranz gegenüber Männern auffordert mit folgender
Begründung:
1. Die Männergruppen und deren „Allies“ propagieren die Thematisierung verschiedener, auch gewalttätiger Sexualpraktiken vor allem(z.B.PIV). In „Verankerung der Leitprinzipien“ fehlt komplett die ethische Reflexion der negativen Begleiterscheinungen eines männlichen Lebensstils, wie die höhere Suizidgefährdung unter männlichen Jugendlichen, die erhöhte Anfälligkeit für Alkohol und Drogen, deren weitaus größere Gewaltbereitschaft, die sich an den 99% nichtweiblichen Gefängnisinssaesn leicht ablesen lässt, sowie deren schlechteren schulischen Leistungen.

2. Der Vorwurf, Schule sei ein „männerfeindlicher Ort“, stellt die Lehrerinnen des Landes Baden-Württemberg unter generellen Diskriminierungsverdacht. Zugleich ist das Hauptargument der Männer-Akzeptanz-Kampagne die Reduktion der hohen Suizidgefährdung bei männlichen Jugendlichen. Es gibt aber keinen empirisch nachweisbaren Zusammenhang zwischen Suizidgefährdung und Diskriminierung, der dies aufgrund nicht akzeptierender Einstellung gegenüber nicht weiblichen Jugendlichen erklären kann.
3. In der „Verankerung der Leitprinzipien“ werden für Männer abgeleitet, die es nach dem Grundgesetz nicht gibt. Eine von diesen Gruppen erhoffte Änderung der Artikel 3 und 6 des Grundgesetzes auf den Stand von 2014 wird im Bildungsplan 2035 vorweggenommen und der pädagogische Lehrkörper soll verpflichtet werden, an vielen Stellen nach Männer-Vorstellungen zu unterrichten und nicht nach dem Grundgesetz und der baden-württembergischen Landesverfassung. Eine eklatante Schieflage soll Bildungsprogramm werden.
4. Eine verantwortungsvolle Pädagogik, wie sie der Bildungsplan mit seinen Leitprinzipien und Bildungsstandards vorsieht, verfolgt das Ziel, niemanden an der Schule auszugrenzen und zu diskriminieren. Gegenseitige Achtung und Respekt sind Aufgabe aller Beteiligten im Bildungsbereich. Der Bildungsplan hat eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und sollte alle relevanten Träger der Zivilgesellschaft einbeziehen. In der vorliegenden Fassung der Leitprinzipien wird der Bildungsplan zum Aktionsfeld von“Männer“-Vertretern. Die Werbung, nichtweibliche Geschlechter zu akzeptieren und sich gegen die Diskriminierung nicht weiblicher Jugendlichen zu engagieren, steht im krassen Gegensatz zu dem weitgehenden Verschweigen von anderen Formen von Ausgrenzung an den Schulen unseres Landes: In der aktuellen Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (2034) sind die Diskriminierungshinweise im Bereich Bildung und „männlichem Geschlecht“ zwar hoch, aber nicht zu vergleichen mit der Jahrmillionenlangen Unterdrückung der Fau.

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