Akademiker im Niedriglohnbereich


Auf Spiegel

Den IAQ-Zahlen zufolge ist unter Akademikerinnen das Risiko, zu Niedriglöhnen zu arbeiten, fast doppelt so hoch wie unter Männern: Während 11,4 Prozent der Frauen mit Hochschulabschluss auf dem Niedriglohnsektor arbeiten, sind es bei den Männern nur 6,1 Prozent.

Wieso wird da nicht nach Studiengängen sondern nach Geschlecht aufgedröselt? Weder in der FAZ, noch in der Sueddeutschen noch sonstwo..
Ich behaupte nun einfach mal frech, dass derzeit KEIN Informatiker in seinem Beruf für 9,30Eu/h anfängt zu arbeiten. Genausowenig wie ein Etech-Ingenieur. Habe ich aber auf Lehramt studiert und es wurden nicht genug Lehrer eingestellt, dann jobbe ich vielleicht in einer Bar und mein Studium bringt mir in dem Job nix (Freund von mir hat Grund- und Hauptschullehrer studiert, sein 2. Staatsexamen war aber dermassen schlecht, dass er immernoch in der Kneipe jobt, und das wird auch so bleiben). Ebenso ergeht es jedem, der etwas studiert hat, was derzeit nicht am Arbeitsmarkt benötigt wird.
Eine sinnvolle Meldung wäre „90% aller Bauingenieursstudenten finden keinen Job in ihrer Branche“ oder „Germanistikabsolventen haben schlechte Berufschancen“. Dann kann sich Abiturient von heute überlegen, ob er nicht doch vielleicht was anderes studieren mag.

2 Gedanken zu „Akademiker im Niedriglohnbereich

  1. Akademikerinnen dürfen nicht für ihre Studienfachwahl und dafür das diese Wahl oft genug nicht nach Einkommen und Nachfrage getroffen wird verantwortlich gemacht werden.

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