Emma’s eigene Sache


Emma
Wenigstens ehrlich. Das ist in eigener Sache, und natürlich haben die Emma Redakteure kein Interesse daran, dass der Ruf Alice Schwarzers, der auf Gedeih und Verderb mit der Zeitschrift Emma verknüpft ist, beschädigt wird. Damit würden Sie ihr Einkommen gefährden.

Egal, ob Alice Schwarzer sich zu einem Vergewaltigungsprozess äußert oder sich von einer potenziellen Chefredakteurin nach einigen Probewochen trennt (übrigens auf ausdrücklichen Wunsch der Redaktion) – immer wieder rollt die Schwarzer-Vernichtungswelle über die EMMA hinweg, die in ihrem diffamatorischen Umgang mit einer öffentlichen Person in Deutschland ihresgleichen sucht.

Vernichtungswelle. Die ihresgleichen sucht. Hat sich eine der Redakteurinnen mal AS in Talkshows angeschaut? Haben Sie irgendwas von ihr gelesen? Oder ist das immer ein bellum justum und daher nicht zu vergleichen?
AS äussert sich zu einem Vergewaltigungsprozess. Danach läuft die Vernichtungswelle. Das Kachelmann vernichtet wurde, kein Wort. Kein Wort dazu, dass AS den Kachelmann selbst nach seinem Freispruch noch als Vergewaltiger bezeichnet.
Wäre ich dort in der Redaktion, meine Meldung würde so aussehen (vieles gleich, aber vor allem der eine absatz):
„Wir teilen gerne aus, wir können auch einstecken. Dass Alice Schwarzer oft mit dem Finger in der Wunde bohrt, keine Frage, natürlich tun das andere nun auch. Das ist in Ordnung.“

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