Ab heute heisse ich Paula


Ein Artikel in der BZ.
Arne titelt da heute Politikerin fordert, Lehrer sollen Schülern helfen, ihr Geschlecht zu wechseln
Was wird denn da genau gefordert? Dass ein Schüler, wenn er beschließt, nun nicht mehr Paul sondern Paula zu sein (oder umgekehrt), der Lehrer das zu akzeptieren hat. Und ihn eben auch vor der Klasse in Schutz zu nehmen hat. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Der Lehrer ist weit mehr als ein Wissensvermittler, er wurde immer mehr zum Wertevermittler und Erzieher.

Praktisch wird es vielleicht kritisch, wenn zuerst vermittelt wird, was es da alles gibt, und ein paar Spaßvögel wie ich dann Wetten eingehen und zwei Wochen lang Tommine spielen würden. Aber auch das würde für mehr Toleranz sorgen, also auch nicht wirklich schlimm.

Bei meinem ersten Job, damals waren wir um die 30 Leute, gab es einen ultranerdigen Programmierguru. Vollbart und etwas seltsame Klamotten. Irgendwann kamm dann so eine Mail:
„Liebe $spitznamewiewirunsgenannthaben,
ich bin transsexuell und möchte ab sofort $frauenname genannt werden. Ich habe lange mit mir gerungen, normalerweise geht eine solche Entscheidung mit einem Job und Wohnortswechsel einher. Ich glaube aber, ihr seid tolerant genug, um dies zu akzeptieren“
Dann kamen noch ein paar Infos dazu. Das war durchaus überraschend, aber tatsächlich waren wir tolerant genug. Von da ab war sie dann eben $frauenname. Einfach war das nicht, es hat eine Weile gedauert, bis wir wieder unsere normalen Witze mit ihr rissen, aber es ging. Namensverwechselungen gab es da wenige, das lag aber wahrscheinlich daran, dass der Vollbart ab war, und viele zum ersten Mal ihr Gesicht sahen.

In einer Schulklasse wird das nicht so leicht von Statten gehen, und natürlich muss der Lehrer da dann eingreifen.

33 Gedanken zu „Ab heute heisse ich Paula

  1. Ich möchte aber auf den folgenden Absatz aus dem Artikel hinweisen:

    ==> Der Lehrer soll auch über die Eltern wachen. Wenn sie ihr Kind nicht „nach dessen empfundenem Geschlecht anreden“, so sei zu prüfen, „ob eine Gefährdung des Kindeswohls vorliegt“. <==

    Wie in den Bildungsplänen wird Eltern wieder einmal nicht zugetraut, ihr Kind zu erziehen. Wie oft wird mir tatsächlicher Bullshit von Lehrerinnen erzählt, weil sie meinen Sohn nicht wirklich kennen? Und diese Personen wolle mir erzählen, wie ich mein Kind behandele?

    Ich finde, es reicht langsam mit der Einmischung des Staates und der Verbreitung von feministischen Ideologien. Müssen wir bald Kameras im Kinderzimmer installieren, damit der Staat überwachen kann, wie tolerant unsere Kinder erzogen werden?

    Wie tolerant ist denn hier überhaupt der Staat, wenn Dinge an den feministischen Ideologien vorbei gehen?

    Ich finde, es liegt eher eine Gefährdung des Kindeswohls vor, wenn Kinder, die das Thema oftmals gar nicht wirklich abschätzen können, ihr Geschlecht nach gutdünken wechseln können.

    Mal so daher gesponnen:
    Es gibt eine Serie mit einer total coolen Superheldin. Auf einmal möchten alle Jungs so cool wie diese Superheldin sein. Da muss natürlich zuerst das Geschlecht angeglichen werden. Wenn Eltern dann nicht auf diese "Spinnerei" eingehen, sind die Konflikte vorprogrammiert.

    …dann bekommen die Eltern womöglich noch Besuch vom Jugendamt….

    …weil der Staat unserer Kinder besser kennt als wir?

    • Der Staat nicht, die Lehrer unter Umständen leider schon. Ob be dem oben genannten ding eine gefährdung des Kindeswohls vorliegt hmmm.. das liegt wohl am einzelfall. vielleicht schreibe ich nachher noch ne episode, die meiner großen gerade in der schule passiert ist, und ein wenig zeigt, wie schwer es ist, als schule bzw. lehrer überhaupt was zu erreichen.

      • Bestreite ich ja nicht. Ich denke aber, dass Lehrer gerade in diesem Themengebiet völlig überlastet sind.

        Aber der Staat greift ja hier „zum Glück“ regulierend ein.
        Solche Fälle werden die nächsten Jahre aber hoffentlich kaum vorkommen.

    • Schon in der zweiten Klasse diagnostizierte eine Lehrerin unserem Sohn ADHS. Ich finde es toll, daß eine Grundschullehrerin für so etwas ausgebildet ist. ^^
      (Ironie off)

    • @wollepelz
      *Wie in den Bildungsplänen wird Eltern wieder einmal nicht zugetraut, ihr Kind zu erziehen. Wie oft wird mir tatsächlicher Bullshit von Lehrerinnen erzählt, weil sie meinen Sohn nicht wirklich kennen?

      Hast du schonmal dran gedacht, dass dein Sohn sich in der Schule vielleicht ganz anders verhält als zu Hause?

      *Und diese Personen wolle mir erzählen, wie ich mein Kind behandele?*

      Jupp. Wenn ein Kind nicht nach dessem empfundenen Geschlecht angeredet wird, ist das ziemlich scheiße für das Kind. Stell dir mal vor deine Mama nennt dich beständig Petra!

      *Es gibt eine Serie mit einer total coolen Superheldin. Auf einmal möchten alle Jungs so cool wie diese Superheldin sein. Da muss natürlich zuerst das Geschlecht angeglichen werden. Wenn Eltern dann nicht auf diese „Spinnerei“ eingehen, sind die Konflikte vorprogrammiert.*

      Ha! Bevor das passiert friert die Hölle zu. Mädchen sind ja iiih.

      Mal was anderes: An anderer Stelle hast du dich beschwert, dass Jugendämter und andere Behörden sich nicht richtig kümmern, bei dem Jungen mit dem Reizgas, meine ich. Und hier kümmern sie sich nun zu viel. Und wenn es um DEINEN Sohn geht, sollen sie dich ganz in Ruhe lassen, weil du ja DEIN Kind am allerbesten kennst. Nun frage ich dich: Woher sollen denn Jugendämter und Behörden wissen, ob es den Kindern gutgeht, wenn sie sich nirgends einmischen dürfen und nicht nachfragen? Kristallkugel?
      Und woher weißt du denn, ob dein Sohn sich in der Schule so verhält wie zuhause und das was dir die, sicherlich engagierte Lehrkraft, erzählt Bullshit ist? Und komm mir jetzt nicht mit „Ein Vater fühlt das“, was ich schon an dramatischen elterlichen Fehleinschätzungen der eigenen Brut mitbekommen habe…

  2. Nachtrag:
    Dein Beispiel vonn diesem Vollbartmenschen zeigt doch, dass der Prozess ein langwieriger ist, der mehr als die Beurteilung durch einen Lehrer bedarf.

    „Ich habe lange mit mir gerungen, normalerweise geht eine solche Entscheidung mit einem Job und Wohnortswechsel einher. “

    Lehrer sind für solche Dinge überhaupt nicht ausgebildet.

    • Ich hatte da mit ihr gesprochen. Der persönliche Prozess bei ihr war bereits viel länger abgeschlossen. Nur aus angst vor spott und unverständnis hat sie sich eben nicht getraut, öffentlich dazu zu stehen und ihr geschlecht zu leben. Ich mag mir nicht vorstellen, wie belastend das für sie sein musste.

      • Ja, sicher. Das ist wohl der absolute Horrortrip. Ich sehe aber keinerlei Qualifikation bei Lehrern diese Krise angemessen zu begleiten.

        Es werden auch viele Psychotherapeuten damit überfordert sein.

        • ich hoffe doch sehr, dass das vom lehrer nicht erwartet wird. aber wie bei jedem anderen „gehänselt“ werden, hat der lehrer auch da zu reagieren. Blödes beispiel, aber als ich meine feste spange bekam und aufgezogen wurde, hat der lehrer das auch thematisiert.

          • Nun ja, bisher sieht es ja aus, als würden solche Fälle kaum vorkommen. Anders sieht es aus, wenn die Bildungspläne durch sind. Dann kommt so mancher Schüler vielleicht auf andere Ideen…

            Ich finde das Beispiel mit der festen Klammer gar nicht blöd. Die Dimension ist zwar „kleiner“… Klar muss der Lehrer Transsexualität thematisieren, wenn es Berührungspunkte gibt.

            Ich finde halt nur die Sache mit der Kindeswohlgefährdung durch das Elternhaus sehr kritisch.

            Ich finde es auch sehr kritisch, dass mitlerweile fast ausschließlich Dinge der Sexualität behandelt werden. Über die Benachteiligung der Jungs und vor allem der ausländischen Jungs wird nicht gesprochen. Transsexualität wird aber in Gesetzesentwürfen und anderen staatlichen Reglementierungen thematisiert.

            Jungs haben es immer schwerer in der Schule, aber Paul, der zur Paula werden will, um den kümmert sich die „nette Tante“ von der SPD. Man beachte auch das kleine Detail, dass ein Junge zu einem Mädchen werden will. Nicht umgekehrt.😉

  3. Ich würde es durchaus auch so sehen, dass ein Lehrer einen transsexuellen Schüler besonders unterstützen muss, weil das, ebenso wie andere „outings“ eine besonders sensible Sache ist.

    Ebenso wie sie sich um andere Kinder in einer schweren Lage kümmern müssen, ob diese gemobbt werden oder aus anderen Gründen Probleme haben.

    Ein besonderer Auftrag scheint mir da jetzt nicht erforderlich und es sollte auch jedem Lehrer klar sein, dass er da unterstützen muss.

    Die Lehrer zu sensibilisieren kann richtig sein, ihnen für den ja sehr seltenen Fall Infomaterial anzubieten oder hilfen zukommen zu lassen auch. Allerdings sollte man sich eben auch bewußt machen, dass diese Fälle sehr selten sind. Es muss nicht zum wichtigsten Punkt für Lehrer ausgebaut werden, da stoßen sie denke ich viel häufiger auf andere Probleme, bei denen sie Hilfe brauchen.

  4. Dennoch solte man den Aspekt mit dem Auftrag, die Eltern zu maßregeln nicht veergessen.

    Alles andere habe ich ja auch schon gesagt.

    Ich sehe eine große Zielsetzung darin, dass Eltern gemaßregelt werden sollen, wenn sie der Genderideologie nicht entsprechen und nicht entsprechende Dinge vermitteln.

    Es ist zudem wirklich skandalös, wenn solche Einzelfälle, die vielleicht einmal unter 1.345.746 Schülern vorkommt, eher thematisiert wird als das schlechte Abschneiden von Jungs in der Schulbildung.

    Die Jugendarbeitslosigkeit von Jungs ist ja viel unwichtiger als das Thema Transsexualität.

  5. Leider konnte ich vorher nicht posten, aber hier mal mein Senf:

    Gehen wir mal bei einem Programmierer davon aus, dass dieser weiß was er macht und will. Dass er sich Gedanken gemacht hat, wie er schreibt geht es normalerweise mit einem Wohnortwechsel einher…

    Hier geht es aber um Politik! Wenn ich dann sehe, dass da steht
    „Geschlecht und Sexualität“ seien „keine natürlichen Gegebenheiten“
    dann muss ich doch fragen dürfen, woher die sonst kommen wenn nicht von der NATUR? Von Gott? Vom Papst? Oder gar von einer Senatorin?

    Allein daraus entnehme ich, das sich hier einige NULL Gedanken gemacht haben. Natürlich ist Geschlecht und Sexualität von der Natur gegeben, doch manchmal gibt es eben Menschen, die empfinden, glauben oder fühlen in einem falschen Körper geboren zu sein, übrigens einer von 12.000 Männern, bei Frauen angeblich drei mal weniger. Das ist für die Betroffenen tragisch und die Umwelt hat ihre Wahl zu akzeptieren, klar.

    Der Lehrer soll auch über die Eltern wachen. Wenn sie ihr Kind nicht „nach dessen empfundenem Geschlecht anreden“, so sei zu prüfen, „ob eine Gefährdung des Kindeswohls vorliegt“

    Jo, nebenbei können Lehrer noch schauen ob die Eltern in den richtigen Urlaubsort fahren, prüfen ob das Kind die richtige politische Erziehung erhält und ob die Eltern sich drei mal am Tag, wegen des Vorbildcharakters, die Zähne putzen. Alles andere ist Kindswohlgefährdent. Ach ja, genau so wie die Nennung des Namens Dilek Kolat in der Nähe von Kindern sofort eine Kindswohlgefährdung darstellt. Eltern die diesen Namen auch nur in einem Umkreis von 100 Metern nennen, in dem sich Kinder befinden, sollten sofort die eigenen Kinder entzogen werden!

    Wenn ein Kind, zumindest in einem Alter wo man ihm eigene Entscheidungen zugesteht, also in der Regel ab 12, feststellt dass es ein anderes Geschlechterbild leben möchte wie dass, das es jetzt hat, so kann man das nicht mal eben so einfach „zulassen“. Hier braucht auch und gerade dieses Kind psychologische Hilfe und Unterstützung. Da reicht nicht jetzt einfach mal zu sagen, jo Paula, jetzt möchtest Du also Klaus heißen, why not…

    Wohin so ein unausgegorener Scheiss führt, zeigt uns Gay West leider in seiner völligen Erbarmungslosigkeit. Übrigens nur wegen der falschen „Action“ Figur, nicht mal wegen Lippenstift und Kleid!

    http://gaywest.wordpress.com/2014/02/07/mein-kleines-pony/

    Das Beste wäre, auch und selbst wenn die Eltern nicht dahinter stehen, das Kind in einem solchen Fall zum Schulpsychologen zu schicken um mit diesem weitere Schritte zu besprechen, doch Schulpsychologen sind leider in Deutschland nicht so oft vorgesehen. Wozu auch, dafür haben wir ja so tolle Politikerinnen wie Dilek Kolat, die ihre Zeit und unsere Steuergelder lieber für so einen Scheiss raushaut!

    Leider hatte ich den Text schon fertig, und nur jetzt gepostet. Aber die Schulpsychologen sollen auch bei mit Tränengas spielenden Kindern helfen. Ist aber nicht so effekthaschend wie so ein Infodings…

    • schulpsychologen wären da ganz sicher das mittel der wahl. das mit dem geschlecht nicht naturgegeben.. das stiess mir auch auf. da ich aber immer an das gute im menschen glaube, meinte die da bestimmt, dass ein schniedel noch nicht macht, dass man keine frau sein will.
      Dass das selten ist, unbestritten. ich finde aber generell, alles was zu toleranz beiträgt, sinnvoll.

      • Das kann man so nicht sagen. Die Bildungspläne führen vielleicht zu mehr Toleranz, sind im Endeffekt aber eher schädlich für die Kinder. Was hat man von toleranten Kindern, die ansonsten total verwirrt sind?

      • Natürlich bin auch ich für Toleranz und habe Dein Posting auch so verstanden.

        Im Gegensatz zu einem Bildungsplan in BW würde ich hier jedoch absolut dagegen sein, wenn ich das Infoding gelesen hätte.

        So wie es aussieht, wie gesagt ohne das Infodings gelesen zu haben, lebt hier irgend eine hergelaufene Senatorin in Berlin ihre itzibitzi rosarot wirhabenunsallelieb und tanzen ringelrein Toleranz auf dem Rücken junger betroffener aus, da hört meine Toleranz dann auf. Das es nicht immer ein so tolles Ding ist, da mal eben einen Laien (gemeint ist die Senatorin) seine Phantasien ausleben zu lassen, den Menschen einzureden, kein Problem, das bissel Mobbing kriegt so ein Lehrer schnell in den Griff. Der geht dann mit ins Jugendzentrum, in die Disse und fährt Dich auch nach Dingsbums und passt auf…

        Diese Frau scheint nicht mal ne grundlegende Ahnung zu haben vom Schulalltag in Deutschland, geschweige denn in Berlin. Wenn ein z. B. muslimischer Schüler in Neuköln einen auf Mädchen macht, kann es sein das der so dermassen gemobbed wird, das er sich sogar mit nem Baseballschläger auf dem Kopf wiederfindet. Ähnliches auch, in netten Vorstädten in Brandenburg, wo gerne noch die alten Fahnen vom Opa rausgeholt werden.

        Wenn ich ein Kind zu einem solchen Schritt ermutige, dann muss ich ihm auch alle anderen Hilfen anbieten. Da wäre es besser der Lehrer würde dies dann koordinieren und prüfen oder das Kind an Hilfe- und Betroffeneneinrichtungen weiterleiten. Die Frage ist nur, was sollen Lehrer noch alles machen? Meinen Müll können die dann auch gleich rausbringen, wenn die das schon für ne Senatorin machen sollen.

        Und wenn ich mir die Planzahlen für die Inklusion von Behinderten in Regelschulen ansehe, dann wird mir erst recht schlecht! Da ist nichts mit Toleranz, die hört auch bei den Grünen, der SPD und allen anderen Parteien an der Regierung auf, wenn das Geld kostet! Was sind heute schon ein paar behinderte Kinder? Da werden die Lehrer auch schon wieder allein gelassen…

        Ansonsten, so schwer das ist, aber auch in Berlin gilt das Grundgesetz, das den Eltern Erziehungsfreiheit gewährt (selbst wenn diese sich augenscheinlich erst mal gegen das Kind stellen, auch wenn es z.B. andere Gründe der Eltern gibt), nur hat das ein Lehrer ebenfalls nicht zu prüfen.

        Die gleiche Freiheit der Erziehung mit der übrigens ein noch größerer Teil von Jungen auch in Berlin beschnitten wird. Wahrscheinlich täglich mehr, wie Transsexuelle die in Berlin leben, inkl. derer die sich noch nicht geoutet haben. Und ebenfalls mehr, wie dort täglich auf Wunsch der Mutter der Kontakt zum Vater beschnitten wird. In Berlin liegt diese Zahl bei um die 18% Sorgerechtsentzüge bei einer Scheidung, zuzüglich der Entzüge im Rahmen einer Sorgerechtsauseinandersetzung nach einer Scheidung…

        Und dann kommt so eine Amateurpsychopatin und glaubt sie hat jetzt noch ne neue Idee um Kinder zu quälen?

        Ich habe Deinen Beitrag auch als ein Ja zur Toleranz verstanden, ja, und das ist auch richtig um mehr Tolleranz zu bitten und dafür einzutreten. Doch ich habe hier einfach Bauchschmerzen und sehe es als reine Ideologie, die Folgen davon beheben wir dann mal in 20 bis 30 Jahren in langen Therapiesitzungen oder nach dem Suizid auf dem nächsten Friedhof…

        Falls ich etwas hart oder dumm vormuliert habe, bitte ich um entschuldigung, aber ich liege gerade mit Grippe im Bett, weshalb ich auch vorher wohl das falsche Profile gewählt habe…

        Gruss
        Kai

        PS @Wolle
        nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird, auch Bildungspläne in BW nicht!

        • erstmal gute besserung😉
          Ich habe da halt bislang den einen Zeitungsartikel gelesen. Man kann, gerade wegen dem Geschlechtersatz, Ideologie dahinter vermuten, wahrscheinlich ist das auch so.
          Bei dem, was da an Anweisungen an die Lehrer in dem Artikel steht, lese ich aber nur Respekt und Toleranz raus, aber du hast natürlich recht, die Risiken da sind immens, wahrscheinlich deutlich größer als etwas, was ein Lehrer handlen kann. Ich bin auch bei dir, dass von Lehrern immer mehr erwartet wird, Dinge für die sie nicht ausgebildet wurden, Dinge, die in einer 28 Schüler großen Klasse nicht geleistet werden können. Sonderschulen zeichneten sich durch speziell ausgebildete Pädagogen und eben auch kleine Klassen aus. Bei der Inklusion ist das nun nicht mehr so. Bei dem neuen Fächerverbund wird es wahrscheinlich so sein, dass ein Biolehrer dann auch Physik unterrichten muss. Gesamtschulen.. auch hier müssen Lehrer in Bereiche, für die sie nicht ausgebildet sind.

  6. Wie kann ein Kind über seine immer wechselnde und hormongesteuerte Psyche entscheiden? Wie kann ein Lehrer Kontrolle über die Erziehung der Eltern übernehmen? Wie kann eine Politikerin nur solch einen undurchdachten Vorschlag abgeben? In allen Fällen ist die Konsequenz bei falscher Entscheidung und Entwicklung schädigend für sich selbst oder gar anderen.

    Viel eher sollte man sich mal Gedanken machen, warum es zu solche einer „Verwirrung“ kommt. Und natürlich würde , wie bei jedem Thema, irgendein Scherzkeks diese ernstzunehmende Sache nutzen, um das Ganze ins Lächerliche zu ziehen, was den wahren Betroffenen eher wieder zum Nachteil wird UND ich sehe auch nicht gerade eine flächendeckende Unterstützung, die zum Beispiel verhindert, dass nach der Schule das „Outing“ und die Thematisierung im Unterricht mit Fäusten ihren Ausdruck beim Opfer findet. Bei aller gewünschten rosawattebauscheneToleranz, werden es vor allem die „Aggressiven“ sein, die dafür keine Toleranz entwickeln. Eine Traumvorstellung, dass die Gesellschaft je diesen alltoleranten Zustand bei allem Menschen erreicht.

    Mein Vorschlag: Lehrer bleiben Lehrer und unterichten reines Wissen ohne Religion, Ethnik, Moral und anderen Idiologischen Vorstellungen, die in irgendeiner Weise beinflussen können. Diese Beeinflussung ist Verantwortung der Eltern und sollte nur bei wahrer Bedrohung anderer Existenzen genauer kontrolliert werden. Der Staat hat ja immer noch die Medien, um deren Wertevorstellungen zu vermitteln und da können die Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder dem aussetzen oder nicht. Und sollte es zu psychischen Problemen kommen, dann muss sich ein Spezialist darum kümmern – jeder tut halt das, was seine Job ist.

    Doch ich muss gestehen, das sind meine Traumvorstellungen und meine Macht ist wesentlicher geringer, als die der Politiker. Mir tun nur die Kinder leid, denen ja angeblich damt geholfen werden soll, aber für solche „Experimente“ ist eine kindliche Psyche nicht dauerhaft belastbar. Selbst einige Erwachsene haben bereits Probleme die vertraute Welt wieder zu finden.

    • Was ich an der ganzen Sache schlimm finde:
      Es wird durch solche Vorstöße von den wahren Problemen abgelenkt, die viele Jungs haben. Aber man möchte ja das Märchen vom „begabteren Geschlecht“ Wahrheit werden lassen.

      Daher wird sich weniger um die Probleme von Jungs gekümmert und lieber solche Vorstöße gemacht.

      Die letzte Zeit häufen sich die Ablenkungsmanöver. Bei denn Bildungsplänen versucht man es ja über die Schiene „Homophobie“ und „Toleranz“. Die Toleranzforderung gibt es ja auch hier.

      Wo aber bleibt die Unterstützung für die Jungs, die viel wichtiger ist?

      • Da gebe ich vollkommen recht, dieser schleichende Prozess der „Zurückstellung“ des Mannes ist beängstigend und zu Recht muss hier viel intensiver gehandelt werden.

        Ich würde glatt behaupten, dass es nicht verwunderlich ist, wenn ein Paul zu Paula werden möchte, und hier weise ich nochmals auf die empfindliche Psyche des Kindes hin.

        Kein Wunder ist es da auch, dass Jungs kein Bock mehr haben, „anständige“ Männer zu werden, die dann eh nur noch vom Staat und ihren emanzipierten Frauen ausgenutzt werden. Statt Anerkennung und Respekt zu bekommen, werden sie in ihren Positionen geschwächt und als „für die Frau gefährlich“ dargestellt.

        Wie kann man Jungs wieder stärken?

        • Wie kann man Jungs wieder stärken?
          in dem man nicht versucht, sie zu mädchen zu machen. In dem man ihnen auch männliche vorbilder bietet. Und in dem man ihnen bei ihren schwächen hilft. Gerade beim lesen. Vieles da spielt sich in der familie ab. Ich bin ja etwas anders.. ich will nicht speziell jungen helfen, ich will bedürftigen bedarfsgerecht helfen. Das geschlecht ist gänzlich wurst.

          • Genau da sind wir beim Problem, denn treten wir einen Schritt zurück und betrachten uns mal das Ganze von etwas weiterer Entfernung, dann erkennt man folgende schwerwiegende Entwicklung:

            Der Mann muss mehr arbeiten, und ist somit seltener zu Hause. Die Frau muss mittlerweile auch arbeiten, um den Standard halten zu können. Viele Ehen werden wieder getrennt. Immer mehr Alleinerziehende versuchen sich durchzukämpfen. Die Kinder werden frühzeitig abgegeben und „vom Staat erzogen“, somit liegt der Einfluss nicht mehr in den Händen der Eltern. Dazu kommt noch der instabile Halt in den einzelnen oben erklärten Situationen. Auf der Suche nach Halt und Orientierung kommt nun der Staat und weicht die Grenzen zwischen Jungs und Mädchen auf, mischt die Geschlechter und ermöglicht sogar die „ungeschlechtliche“ Entwicklung.

            Der Mann wird verweichlicht und die Frau erhärtet – gänzlich ihrer Natur. die Spaltung der Geschlechter somit in eine andere Richtung getrieben und Vorbilder (aus intakten Familien) abgeschafft.

            Während damals vor der Emanzipation das weibliche Geschlecht „bedürftig“ war, wurde das Ganze nun umgedreht. Und würde man hier wieder übertrieben einseitig handeln, fällt das Gewicht der Waage zu Ungunsten der Frauen aus. Ein stetiges Hin und Her – aber gewollt, denn nichts macht gefügiger wie ein geschwächtes Volk, was keinen starken Halt durch intakte Familie und Familienbande hat.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s