Referentin: Claudia Sprengel


Im Spiegel Artikel zu dem Professor, der Anzeige wegen Beleidigung erstellt hat und hier eine sexuelle Belästigung sieht, wird die Referentin für Geschlechterpolitik wie folgt zitiert:

„Der Professor sollte hier keinen Diskurs aufmachen nach dem Motto: ‚Jetzt sieht man mal, dass auch Männer sexuell belästigt werden'“ (…)“Es spiegelt eine Notsituation gepaart mit Existenzängsten wider, die viele Studenten erleben.“ Zwar wisse sie nicht, was am Vorwurf der unfairen Aufgabenstellung dran sei. Doch Professor Belling gefalle sich in seiner Opferrolle, statt über den Druck nachzudenken, unter dem die Studentin womöglich stand.

Auf der Seite der Uni Potsdam schreibt sie aber Folgendes:

An der Uni und in studentischen Räumen können Menschen mit sexistischem Verhalten konfrontiert werden. Grenzüberschreitungen beginnen nicht mit körperlichen Übergriffen, sondern werden von Betroffenen selbst definiert.

Das zweierlei Maß ist ja so mein Trigger. Ich würde ihr zu Gute halten, dass sie als als Mitglied der Asta immer die Seite der Studierenden ergreifen muss, das:

Eines meiner aktuellen Projekte ist der FrauenKAMPFtag 2014

Lässt mich aber daran zweifeln, dass wenn es ein männlicher Student und eine weibliche Professorin gewesen wäre, sie sich ebenfalls für den Student eingesetzt hätte.
Ich finde ja auch, dass ein Prof da drüber stehen sollte. Aber er hat die Regeln doch nicht gemacht. Er spielt nun nur nach den Regeln, die Frau Sprengel aufgeschrieben hat. Und die gelten nun nicht mehr? *kopfschüttel*

18 Gedanken zu „Referentin: Claudia Sprengel

  1. Ich unterstelle dem Professor, dass er genau deshalb die Anzeige gemacht hat. Um zu zeigen, dass mit zweierlei Maß gemossen wird. Um aufzuzeigen, dass das Maß bei Sexismus selbst sexistisch ist.

    Auch wenn das gar nicht seine Absicht gewesen sein sollte – damit zumindest hatte er Erfolg. Das tragische dabei ist nur, dass diese Referentin für Gleichstellung es noch nicht mal zu merken scheint.

      • „Konsequent“ wäre nur dann, wenn man von vornherein davon ausgeht, dass es bei Gleichstellung nur um die Besserstellung der Frau geht. Ich unterstelle mit der Formulierung aber die ehrbaren Absichten, die zu haben die Gleichstellungsbeauftragten von sich selbst behaupten zu vertreten😉

    • Ganz ehrlich? Diese Referentin für Gleichstellung verdient auf Grund ihrer einseitigen Sichtweise weder die Bezeichnung noch den Posten. Eigentlich müßte sie wegen eklatanter Unfähigkeit auf ihrem Arbeitsgebiet umgehend aus dem Dienst entfernt werden.

  2. Ich finde ja die Reaktion des Profs vollkommen falsch, weil man nicht den Feminismus mit seiner Hysterie spiegeln sollte.

    Aber den Punkt, den Du da aufmachst, der ist schon krass. In der Tat, nach dem Definitionsmachtkonzept hätte der Professor alles Recht auf seiner Seite und es dürfte hinterher nicht mal ansatzweise einen Zweifel geben daran, dass er ein Opfer ist. Was für eine Doppelmoral der Asta-Frau. Furchtbar, so etwas. Sie kann natürlich ein männliches Opfer so gar nicht akzeptieren. Eine Studentin kann ja nicht Täterin sein.

    Ich würde mal hier eine Fefe-Formulierung zitieren wollen: Sofort zumachen, den Laden. ^^

    • Ich bin mir da nicht so sicher. Man müsste wissen, was da an der uni bislang so alles lief. vielleicht geht es ihm schlicht darum, sinn und unsinn aufzuzeigen. vielleicht ist er wirklich getroffen. vielleicht hat er einfach nur spass daran, zu zeigen, was für absurde folgen solche regeln haben können. Juristen sind manchmal sehr spitzfindig😉

      • ich fand seine reaktion absolut richtig.

        gerade bei einem Thema wie diesem sollte man nicht diskriminieren.

        Ich hab gerade letztens bei einem Stammtisch wieder erlebt das jemand die Behauptung aufgestellt hat „Der weisse maennliche christ kann gar nicht diskriminiert werden“ – etwas das bei mir wirklich nicht gut ankam.

        • Naja, sexuelle Belästigung sieht anders aus. Die Studentin hat ihn beleidigt, aber nicht sexuell belästigt. Zweitens sollte man die für den Feminismus typische Überempfindlichkeit nicht kopieren. Was für eine Welt wäre das, wenn jeder Spruch dieser Art den Staatsanwalt auf den Plan rufen würde?

          Mein Vorschlag ist, diese Dinge mit der bislang üblichen männlichen Gelassenheit zu behandeln. Ich selber hätte der Dame einen geharnischten Brief geschrieben und es damit bewenden lassen. Feminismusgleiche Hysterie würde am Ende in einer Hexenjagd münden. Wichtig ist aber, dass man die Brücken nicht vollends abbricht und den Gesprächsfaden wieder aufnehmen kann. Dass man nicht harte Fronten schafft, sondern auch verzeihen kann. Unnachgiebigkeit ist eine schlechte Lösung, die polarisiert letztendlich nur. Skandalisierung emotionalisiert, verärgert, empört, aber was ist damit gewonnen? Man verschärft nur den Kampf, man verschlechtert die Stimmung, man erklärt einander unnötig zu Feinden auf Immer.

          In so einer Welt möchte ich nicht leben. Ich mag die Welt lieber, in der man lieber einmal mehr einfach abwinkt und die Sache abhakt, anstatt alles an die große Glocke mitsamt Medienrummel zu hängen.

            • Also falls meine Haltung gefragt war: Der Aufschrei war strunzdämlich und furchtbar anstrengend, eine Form der Hexenjagd, die eine in meinen Augen harmlose Anmache zu einem Skandal erheben wollte, um einen Riesen-Shitstorm loszutreten gegen den „bösen Mann“. Genau das finde ich megabescheuert und belastend und ich fand es gut, dass etliche Männer in diesem Zuge gesagt haben: Wir akzeptieren diese pauschalen Vorwürfe nicht länger, wir akzeptieren auch nicht mehr, dass jeder Sch… zum Sexismus hochgejazzt wird.

          • wie jemand in einem anderen Blog zum Thema angemerkt hatte: Es könnte sein, dass der Professor nicht unbegründet Sorge hatte, dass, diesen Spruch unkommentiert zu lassen, alsbald der Ausgangspunkt einer Klage gegen ihn werden könnte.

  3. DIe doppelmoral kotzt mich auch an,

    was will man(n)/frau/neutrum/zwitter(?) von jeman_I*+'“§$%&~dem erwarten der/die/das ernsthaft glaubt/denkt/meint/fühlt/empfindet/vermutet, dass
    allein der/die/das/wieso/weshalb/warum Gefühl des/der sich betroffen fühlend_I*+'“§$%&~en entscheident ist und der/die/das Intention der/des möglichen Verursach_I*+'“§$%&~ers keine Be_I*+'“§$%&~deutung hat, ob etwas diskriminierend war/ gewesen_sein_hätten_können_werden_wird/ ist, dann muss dieser/diese/d*“~ Unsinn doch eigentlich für jede_I*+'“§$%&~n Beroffen_I*+'“§$%&~en gelten?

      • Hier gibts nichts zu lachen.

        * und Binnen I oder Unterstrich alleine reichen nicht aus.
        wenn Facebook bereits 56 Geschlechter anbeitet muss da mitgezogen werden deswegen wird absofort zusätzlich + ‚ “ § $ % & ~ genutzt um sicherzustellen das sich jede/r/s x_I*+’”§$%&~ in unseren Texten wiederfinden kann und nicht ausgegrenzt wird.

        Schließlich kommt es bei Texten nicht auf den Inhalt an oder darauf, dass sie vom Leser verstanden werden, sondern das alleine der Schreiber_I*+’”§$%&~/in
        Zeigen kann wie er Gendersensibel er/sie/es/wir ist/sind.

  4. Dieses ganze Geschwurbel vom selber definieren und der Definitionsmacht an sich ist ja schon der Knüller. Fehlt nur noch, dass eine Feministin mal wegen zu schnellen Fahrens gestoppt wird und dann meint, sie sei ja gar nicht zu schnell gefahren, weil sie die Grenzüberschreitung selbst definiere und der Polizist auf Grund seiner patriarchalen Mackerposition ja sowieso nur ein diskriminierendes A…..loch sei, das gewohnheitsmäßig Frauen unterdrücke, deshalb und wegen Geschlecht ja ihr Gegenüber nichts zu melden habe.

    Nichts anderes ist es doch, was uns die Feministinnen in vielen Diskussionen um die Ohren hauen oder vor die Füße kotzen. Die einzig sinnvolle und wirklich notwendige Reaktion auf derlei Umtriebe bestünde eigentlich darin, ihnen den Vogel zu zeigen und sie in die nächste Nervenheilanstalt einliefern zu lassen.

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