Frauen und Männer sind nicht gleich


Puh. Ich böser Sexist. Es gibt, wenn die Zahlen groß genug sind, durchaus Unterschiede zwischen der Gruppe der Frauen und der der Männer.
Ob das biologisch oder soziologisch ist (imho ein mix aus beidem) ist völlig egal. Da die beiden Gruppen sich unterscheiden, macht es Sinn, sie in der Werbung unterschiedlich anzusprechen. Sei es in der Cola Light Werbung (der Typ mit dem Sixpack) oder eben bei einem Girls-Day für Mint Berufe.
Niemand, weder Männlein noch Weiblein sollte gezwungen werden, den Rollenerwartungen zu genügen. Zu leugnen, dass es diese gibt, zu leugnen dass ganz viele diese freiwillig und gerne erfüllen ist aber imho falsch.
Ja, mir wurde eingebleut, dass Indianer nicht weinen. Nein, ich weine immernoch nicht. Geht es mir deswegen schlecht? Nope, ich bin ganz zufrieden mit mir. Ja, mir wurde eingebleut, dass Mann für die Familie zu sorgen hat (lustigerweise war ich 4 jahre alt, als ich dann der „Mann im Haus war“, mein Vater war gestorben. Dinge wie schwere Sachen tragen, sah ich als meinen Job an und das wurde belohnt).
„Die Gesellschaft“ mag mich zu dem gemacht haben, was ich bin, aber solange ich das gerne bin? Alles gut, oder? Es gibt Situationen, in denen es Sinn macht, auszubrechen. Für jeden einzelnen oder eben auch für die Gesellschaft. Das kann jeder tun, man kann das, bei vorhandenem Wunsch auch unterstützen, gar den Wunsch wecken, auf gar keinen Fall sollte man es aber erzwingen oder auch nur erwarten.

5 Gedanken zu „Frauen und Männer sind nicht gleich

  1. „Da die beiden Gruppen sich unterscheiden, macht es Sinn, sie in der Werbung unterschiedlich anzusprechen“

    Das sie sozial unterschiedlich sind bestreitet der Feminismus ja auch gar nicht. Nur sehen sie – ohne das abgesehen von einer Apex Fallacy näher zu begründen – die unterschiedlichen Rollen eben als Unterdrückung der Frau an, aus der diese befreit werden muss.

    Und dazu muss eben in dieser Vorstellung alles vermieden werden, was Rollen zuweist.

    Neben diesem „wichtigen gesellschaftsverändernden Projekt“ müssen eben schlicht Profitinteressen zurücktreten (die aus Sicht vieler dort eh wahrscheinlich zu patriarchal sind)

    • Ging gar net um nen Feministen, der das bestritten hätte. Gerhart in den kommentaren hält den girls day für verwerflich😉
      Der Rollenbeitrag auf dem Geschlechterallerlei trifft da den nagel auf den kopf.
      Es gibt einen mangel an entwicklern, relativ wenig frauen studieren informatik, da ist vielleicht noch was zu holen. nicht weil es einen eigenen wert hätte, mehr frauen in entwicklungsabteilungen zu haben, sondern weil es einen wert hat, mehr auswahl an entwicklern zu haben.

  2. Feministinnen und Genderianer werden aber immer leugnen, daß es biologisch determinierte Unterschiede gibt und daß die soziologischen Unterschiede freiwillig sind.

    Ihr Ideal ist die Gleichheit, also wird alles delegitimiert, was diesem Ideal entgegensteht.

    Das Traurige ist eben, daß weder Gleichheit noch Ungleichheit ein Ideal darstellen sollten. Genderianer wiederholen sozusagen die 50er Jahre, nur andersherum. Und solche Leute hängen an der Universität rum. Noch schlimmer ist, daß dort die Studenten offenbar kaum Kritik üben.

    Unser Ideal sollte die Freiheit der Geschlechter sein – ohne implizite oder explizite Normerwartungen.

    Bis Gender-Forscher allerdings kapieren, daß sie ebenfalls mit Normerwartungen auf die Geschlechter blicken, wird wohl noch ein Jahrhundert vergehen.

    Vorsichtshalber muß man hier noch explizieren, daß Feministinnen und Genderianer von Männern und Frauen erwarten, daß diese doch bitte gleich sein mögen. Das läßt sich überall aus deren Schriften mit Leichtigkeit herauslesen und nachweisen. Man könnte diesen Müll also als unwissenschaftlich ad acta legen (Politisches Programm hat in Forschung nichts zu suchen.).

    Hier mal ein Artikel von meiner Homepage, der dich interessieren könnte:

    http://www.gender-ideologie.de/artikel/gender-ideologie-eine-kurzeinfuehrung.html

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