Das Recht, Aufsichtsrat zu werden


Gerade eine Diskussion zwischen Frau Künast und Herrn Kubicki über die Quote in der Welt gelesen.

Als Begründung für die Quote muss mal wieder das GG herhalten

Kubicki: Aha, jetzt kommen wir zum Punkt: Es geht Ihnen um Erziehung. Sagen Sie das doch gleich!
Künast: Halten Sie das Grundgesetz für einen Erziehungsratgeber? Art. 3 Absatz 2 des Grundgesetzes lautet: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Dass Männer und Frauen gleiche Chancen haben, gehört zum Kern unserer Demokratie und hat nichts mit Erziehung zu tun.

Wenn die Gleichberechtigung von Mann und Frau also als Begründung für eine Aufsichtsratsquote taugt, muss es ein Recht geben, Aufsichtsrat zu werden. Ich komme ja aus Karlsruhe, vielleicht lauf‘ ich mal beim Verfassungsgericht vorbei und klage meinen Posten ein.

3 Gedanken zu „Das Recht, Aufsichtsrat zu werden

  1. Ich fand die Argumentation von Kubicki sehr schwach.
    Die Quote setzt das Grundrecht auf Geichbehandlung vor dem Gesetz – und nur darum geht es in Art 3 GG – für Männer außer kraft und ist im Kern eine Art Planwirtschaft. Das ist eigentlich die Steilvorlage schlechthin für einen Liberalen, Grundsätze liberaler Politik zu formilieren und liberale Wertepräferenzen als Maßstab zu positionieren. Stattdessen ein diffuses Herumgeplänkele. Kann noch nicht mal klar falsche Sachaussagen von Künast widerlegen. OMG!

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