Wählen gehen!


Noch 4 Tage bis zur Europawahl.
Traditionell hat diese eine sehr niedrige Wahlbeteiligung, obwohl inzwischen die meisten kapiert haben sollten, dass das Europaparlament einen recht großen Einfluß auf unser Leben habt.
Die meisten, die hier lesen, sind wohl politisch interessierter als der Durchschnitt. Geht wählen! Nutzt euer Stimmrecht.
Dass ich natürlich, als frischgebackenes FDP-Mitglied, am liebsten hätte, dass ihr die FDP wählt, selbstredent. Aber geht wählen, egal was.
Nutzt den Wahl-o-Mat oder Euvox, wenn ihr nicht wisst, wen ihr wählen sollt.
Mir ist klar, dass es wohl keine Partei gibt, mit der man 100% übereinstimmt. Ebenso ist mir klar, dass die FDP einen äusserst bescheidenen Ruf hat. Für die nächste Wahl: Tretet in eine Partei ein. Macht mit! Auch hier wieder, das Wichtigste, dass ihr mitmacht, egal in welcher Partei. Ich habe immer gefordert, dass die Politik näher am Bürger sein muss. Das geht am einfachsten, wenn mehr Bürger bei der Politik mitmachen.

22 Gedanken zu „Wählen gehen!

    • Durch dein nicht wählen machst das aber nicht besser. Schau dir an, welche parteien am wenigsten feministisch sind.
      Der druck ist da recht hoch. Das fängt schon bei der Gemeinderatswahl an. Die lokalpresse machte aus unserm „kandidaten aus allen generationen“ artikel ein „nur 3 frauen auf der liste“
      Durch dein nicht wählen legitimierst du z.B. die feministischen positionen der grünen.

      • Mit JEDER Wahl wähle ich mehr oder weniger Feminismus. Sogar die AFD ist, wie man hört, inzwischen auf diesen Zug aufgesprungen!

        Eher faule mir die Hand ab bevor ich Feministen wähle!!

        Zur FDP:

        „Die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern setzt einen gesellschaftlichen Wandel im weiblichen und im männlichen Rollenverständnis voraus.“

        http://www.fdp.de/Frauenpolitik/390b142/

        Was geht es die „Liberalen“ an welches Rollenverständnis die Leute so haben? Was soll dieses Gerede von tatsächlicher Gleichberechtigung? Wollen die etwa Ungleichberechtigungen für Männer und Jungen abbauen, etwa das von einer FDP-Ministerin mitverantwortete Beschneidungsgesetz? Oder die Unterschiede der Geschlechter im Sorgerecht, was will die FDP da machen? Wahrscheinlich nix …

        Auch der FDP sind Männer NUR als Wahlvieh wichtig.😦

        • „Die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern setzt einen gesellschaftlichen Wandel im weiblichen und im männlichen Rollenverständnis voraus. Frauen sind besser qualifiziert als jemals zuvor und bringen besondere Perspektiven, Wissen und Erfahrungen mit, auf die die Gesellschaft nicht verzichten sollte.“
          Damit kann ich ganz gut leben (auch wenn hier gleichberechtigung und gleichstellung durcheinander scheinen). Es geht um einen gesellschaftlichen Wandel, nicht um einen durch die Politik verordneten. Wenn also bemängelt wird, dass es zu wenig weibliche Vorstände gibt, dann sagt die FDP dass das an den Rollen liegt. Das finde ich ok.

          • Was ist ok? Die Behauptung, daß es zuwenig weibliche Vorstände gebe? Verstehe ich nicht, was soll daran ok sein? Gibt ja auch zuwenig Rothaarige dort, behaupte ich mal so … Also ändern wir mal eben die gesellschaftlichen Verhältnisse, oder so, für Feuerköpfe!

            Also bitte, warum müssen wir mehr weibliche Was-auch-immer haben? Ich verstehe es wirklich nicht.

            • „Was ist ok? Die Behauptung, daß es zuwenig weibliche Vorstände gebe?“
              Da steht, dass man weg von festen Geschlechterrollen will, was ja durchaus ein liberaler Gedanke ist. Es geht also nicht darum, ob es zu wenig weibliche Vorstände gibt, sondern um die Gründe, die Frauen daran hindern. Und falls das nur die gesellschaftliche Rolle ist, sollte man etwas dagegen tun.

            • Es ist eine Gegenposition zu „die armen frauen werden von den bösen männern diskriminiert“ streiche das „zu wenig“ und setze „weniger“.

            • Ich sehe schon, wir kommen hier auf keinen grünen Zweig. Ich habe wohl auch andere Vorstellungen von Liberal. Kann man eben nix machen. Viel Spaß beim Wählen …

              Wenn mir dann mal jemand mal den Unterschied von Frauenanteil und Feuerkopfanteil in Vorständen erklären könnte. Ich meine so ganz Grundsätzlich.

            • Ich glaube nicht wirklich, dass wir da so auseinanderliegen. Für mich gibt es da auch keinen Unterschied.

  1. Ich schon. Die FDP werde ich allerdings auch nicht wählen, da ich befürchte, das das als Bestätigung des derzeitigen Kurses der weiteren Liberalitätsaufweichung zugunsten desselben Sozial- und Gerechtigkeits-,blablas, das alle anderen zum Überdruß absondern, verstanden würde. Eine für mich wählbare FDP bräuchte einen echten Neuanfang, auf Basis liberaler Prinzipien und einem Programm mit Schwerpunkt auf dem Zurückdrängen des Staats zugunsten individueller Verantwortung.
    Aber so, ne, danke. Das letzte, was ich brauche, ist eine weitere verkappte rotgrünbraune Kollektivblabla-Partei.

    Die AfD ist mir auch eklig, mit ihrem Authoritarismus, dem Antiamerikanischen und antisemitischen Rand und den Putinverherrlichern.
    Vermutlich wirds daher auf „wählen gehen und ungültigen Zettel abgeben“ hinauslaufen.

  2. Man kann das mit dem Wählen aber auch so sehen.

    „In Kurz: Wer wählen geht ist verantwortlich für alles, was anschließend in seinem Namen getan wird, d.h. er darf sich nicht darüber beklagen, was seine Vertreter anschließend tun, denn er hat sie zum Tun legitimiert und ermächtigt. Soviel zur Kritik an der Europäischen Union und ihren Institutionen. Nur wer nicht wählen geht, hat das Recht, sich über das zu beklagen, was aus Brüssel kommt.“

    http://sciencefiles.org/2014/05/22/ozapft-is-ab-heute-darf-europa-gewahlt-werden/

    Wer Feminist.I.nnen wählt darf sich NICHT über Feminismus beklagen! So sehe ich das auch!

    • Ich sehe das komplett anders. Wer nicht wählen geht hat kein recht sich zu beschweren. Es steht jedem frei, auch sein passives wahlrecht zu nutzen. Was ist denn die Alternative? hoffen, dass man durch blogs zur revolution kommt?

      • Nichtwählen kann aber auch durch ungültige Zettel stattfinden und sendet damit ein klares Signal. Gibt es genug davon, die deutlich machen, das es Leute gibt, die nicht zu faul oder zu uninteressiert oder was auch immer sind, zur Wahl zu gehen, sondern nur mit keiner der zur Wahl stehenden Parteien zufrieden, dann wird entweder eine bestehende Partei dieses Potential ausschöpfen oder sich eine neue gründen.

        • Meinst wirklich, dass das Signal ankommt? Klar eine niedrige Wahlbeteiligung oder ungültige stimmen sind besorgniserregend. aber verantwortlich fühlt sich da keine partei. für die zählt das ergebnis, in prozent.

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