Blasphemie


Nachdem der Stadtfuchs über einen Vortrag mit anschliessender „kontroversen Diskussion“, bei der es keine Dialoge geben durfte, berichtete, zugegeben, sehr negativ, ging gab es von Onyx eine Antwort
Stadtfuchs hält, genauso wie ich, generell von den äusserst einseitigen Genderstudies nicht viel. Genausowenig wie von linksextremen Menschen. Ich auch nicht wirklich. Das spürt man in seinem Beitrag, keine Frage.

Nun ist der Stadtfuchs aber ein Privatmensch, die Frau Prof. Ilse Lenz jedoch jemand, der mit Steuergeldern die Geschlechter erforscht. Hält so jemand einen Vortrag über Maskulinisten und Antifeministen, dann würde ich hier schon etwas Forschungstiefe erwarten.
Was ich beim Stadtfuchs las, erinnert mich etwas an Religion, 12/1 „Glaube und Wissenschaft“ als mir die Relilehrerin Wissenschaft mit Atombombe und gentechnischer Apokalypse gleichsetzen wollte (gottlob konnte ich in den anderen Relikurs wechseln…).
Ja, es gibt genug Idioten auf der Masku Seite. Wären die Vorzeichen umgekehrt, würden sich die Genderstudies fast ausschliesslich mit Männern beschäftigen, gäbe es einen Vortrag über Feminismus und die beiden Beispiele wären Solanas und Witchwind, ich würde gerne die Posts da lesen.
Ich bin jemand der nichts von dem Feminismus hält. Ich glaube nicht an ein Patriachat ich glaube nicht daran, das frauen in Deutschland systematisch unterdrückt werden. Ich glaube nicht an eine Männerverschwörung. Ich glaube daran, dass Frauen und Männer gleiche Rechte haben und frei in ihren Entscheidungen sein sollen. Ich bin zudem zutiefst demokratisch veranlagt, mit rechten Idioten kann ich nix anfangen.
Offensichtlich ist es aber okay, meine Meinung als faschistisch, frauenhassend und massenmordfördernd zu bezeichnen, nicht ok ist es, eine Veranstaltung zu kritisieren, die man scheisse fand.
Liebe onyx, wenn du das Verhalten von stadtfuchs wie auch immer anrüchig findest, schau dir an, was passiert wenn Farrel auftritt. Schau dir an, wie AVfM Geld sammeln muss, weil Morddrohungen eingehen. Du willst mir echt erzählen, dir ginge es um Gleichberechtigung? Fällt mir schon schwer, dir das abzukaufen. Feministische/maskulistische Positionen ganz aussen vor, darüber kann man diskutieren. Aber was Diskussionskultur und Bereitschaft angeht, da ist es objektiv kaum abzustreiten, dass die Männerseite hier ganz klar auf dem Moral Highground wandelt….

9 Gedanken zu „Blasphemie

  1. @ Tom
    „Du willst mir echt erzählen, dir ginge es um Gleichberechtigung? Fällt mir schon schwer, dir das abzukaufen.“

    Tut mir ja leid für dich, aber es ist nicht mein Problem, wenn du dich für deine Einschätzung nur auf Texte von mir stützt, die dir nicht gefallen und alles andere ausblendest.

    „Aber was Diskussionskultur und Bereitschaft angeht, da ist es objektiv kaum abzustreiten, dass die Männerseite hier ganz klar auf dem Moral Highground wandelt…“

    Der Scherz des Tages. Schau auf den Stadtfuchsblog und sieh dir an, wie die ach so tolle Diskussionskultur auf Männerseite aussieht. Sobald jemand was sagt, was nicht gefällt, gehts mit dem Niveau auf unter Null.

    • Irgendwie bringt es uns nicht weiter, wenn wir einander ständig vorwerfen, eine niveaulose Diskussionskultur zu pflegen.
      Klar, Stadtfuchsens Beitrag war aus seiner subjektiven Perspektive geschrieben. Natürlich darf man das anders sehen als er. So wie ich das verstanden habe, sollte das aber auch gar kein seriöses Verlaufsprotokoll darstellen, sondern einen persönlichen Erfahrungsbericht. Als solchen muss man den Beitrag akzeptieren und respektieren. Gerade von feministischer Seite heißt es ja immer, die Deutungshoheit über die eigenen Erfahrungen liege beim Individuum. Das überzeugt mich auch ein ganzes Stück weit.
      Verstehe nicht, dass du das jetzt kritisierst. Dafür müsstest du doch eigentlich einiges übrig haben.

      • „die Deutungshoheit über die eigenen Erfahrungen liege beim Individuum“
        Vielleicht gilt das ja nicht für alle Individuen (oder für alle Erfahrungen)…

      • @ nachdenklicher Mann
        „Verstehe nicht, dass du das jetzt kritisierst.“

        Warum nicht? Seit wann so empfindlich, wenn Gegenstimmen kommen? Ist Kritik neuerdings nicht mehr erlaubt?

        • Natürlich ist sie erlaubt, ich verstehe sie nur nicht. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Ich verstehe auch Quantenphyisk nicht und die ist trotzdem erlaubt.

          Der Unterschied zwischen deinem Kommentar und der Quantenphysik ist, dass du als Urheberin mir erklären kannst, was dich zu der Kritik bewogen hat.
          Das kann (oder will) der Urheber der Quantenphysik nicht. Im Übrigen interessiert mich deine Motivation zu dem Kommentar auch viel mehr als Quantenphysik.
          Und nochmal, weil’s so schön war: Quantenphysik!

          • Ja, was könnte mich wohl dazu bewegen, einen Artikel zu kritisieren, der vor antifeministischer Herablassung und Feindseligkeit nur so strotzt? Völlig unverständlich…
            Allerdings verzichte ich drauf, hier noch mal drauf einzugehen.

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