Rassismus, Sexismus und Macht


#IsupportSaida because reverse racism isn’t real and this institution is built on white privileged patriarchy that needs to be called out
Früher, als ich noch feministisch unbedarft war, da dachte ich ja noch, Rassismus wäre die Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe und Sexismus aufgrund des Geschlechtes.

Inzwischen weiss ich, dass manche glauben, Macht wäre hierzu notwendig. Ich bestreite das. Aber selbst nach der Definition. Saida Grundy ist eine PROFFESSORIN. Sie unterrichtet und bewertet Studenten. Sie hat definiv institutionalisierte Macht.
Wie können solche Aussagen:

“White masculinity isn’t a problem for america’s colleges, white masculinity is THE problem for america’s colleges,” Saida Grundy, an incoming assistant professor of sociology and African-American studies at Boston University, tweeted in March.

In another tweet from January, she wrote: “Every MLK week I commit myself to not spending a dime in white-owned businesses. and every year i find it nearly impossible.”

In another, she called white males a “problem population.”

“White masculinity isn’t a problem for america’s colleges, white masculinity is THE problem for america’s colleges.”

– Saida Grundy, incoming assistant professor at Boston University

“Why is white America so reluctant to identify white college males as a problem population?”

Quelle: Foxnews
dann nicht rassistisch und sexistisch sein? Wann hat eine schwarze Frau Macht und muss an sich die gleichen Maßstäbe anlegen wie an andere?
Ganz generell, dürfen sich einzelne Mächtige weiterhin wie Unterdrückte verhalten, weil sie einer unterdrückten Gruppe angehören? War alles, was Stalin tat nicht zu kritisieren, weil er sich der Arbeiterklasse zugehörig fühlte?
Kann jemand, der zu Talkshows eingeladen wird, dessen Buch von fast allen Medien gepusht wird, der gar von unserer Regierung als Sachverständige gesehen wird, wirklich noch für sich in Anspruch nehmen, unsichtbar gemacht zu werden?
Macht das wirklich Sinn? Ist die Aussage „Alle Weisse sind scheisse“ nicht schlicht genauso dämlich wie „alle Schwarzen sind scheisse“?
Wenn nur letzteres scheisse ist, will man weder Gleichberechtigung noch Gleichstellung, man will eine Umkehrung. Gleiches scheint mir beim Sexismus zu gelten. Wenn #killallmen ok ist, das Wort „Tugendfuror“ aber zutiefst sexistisch, dann lässt sich das mit keinem Substantiv das mit „Gleich“ beginnt verargumentieren.
Das aus der Mode gekommene „Was du nicht willst das man dir tu, das füg‘ auch keinem anderen zu“ ist so schlecht gar nicht. Es beschreibt ein Mindestmaß an moralischer Integrität. Ist nicht ausreichend, aber imho notwendig.
Nicht falsch verstehen. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass es in Ferguson und Baltimore zu Unruhen kam. Ich kann die Wut verstehen. Ich kann sogar die Gewaltausbrüche nachvollziehen. Was ich aber nicht kann (fiktives Beispiel), ist sagen: jo hey, der Typ, der den Stein auf den Kopf bekam und starb, das ist schon ok, er war ja weiss.

Ein Gedanke zu „Rassismus, Sexismus und Macht

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s