Interessanter Artikel im DRadio-Kultur


Gerade gelesen:
Wohltaten machen aggressiv

Eigentlich geht es um Rentner in Ostdeutschland, so ein paar Gedanken kommen dem ein oder anderen vielleicht aber auch von anderen Gruppen bekannt vor:

Gerade die in Wirklichkeit Privilegierten und Gewinner von Wohlstandsverschiebungen sind mitunter wild entschlossen, sich als ewig Benachteiligte und Zukurzgekommene zu sehen.

4 Gedanken zu „Interessanter Artikel im DRadio-Kultur

  1. Interessiert gelesen und für zu leicht befunden.

    Rentner. Die Wiedervereinigung ist jetzt 25 Jahre her. Ostdeutsche sind keine Kaste, sondern Deutsche, es gibt keine Verschiebung von Vermögen mehr.

    Griechen. Ein absolut schiefer Vergleich. Die haben auch früher nicht im Schlaraffenland gelebt. Die waren hartarbeitend und sind es heute noch. Außer dass es ihnen jetzt wirklich dreckig geht.

    Nehmen wir Pegidaanhänger. Hartz IV ist kein Geschenk, kein Privileg. Es gibt keine Wohlstandsverschiebung zu deren Gunsten. Keine tollen Chancen. Sie haben eher Angst, noch weiter an den Rand gedrängt zu werden, ein Phänomen, welches sie seit Jahrzehnten beobachten. Stichwort Einkommensschere.

    Männer: Klingt in Teilen sehr stark nach dem Gerede von Privilegien und daß die Männer jetzt Angst haben, daß man sie ihnen wegnimmt. Allerdings existiert kein Patriarchat. Und der Sozialtransfer von Geldern von Männern zu Frauen ist Fakt, im Gegensatz zu männlichen Vorrechten.

    Frauen: Die Sache mit der Opferhaltung ist stimmig. Und das hysterische Gekreische wenn man auf Frauenprivilegien hinweist. Aber es besteht überhaupt keine Gefahr, daß man denen irgendwas wegnimmt.

    Das mit der (eher ungewollten) Demütigung des Hilfenehmenden hat natürlich einen wahren Kern. So wäre es eine ziemliche Demütigung wenn man einen Obdachlosen belehrt was er mit dem gespendeten Euro zu tun habe. „Und nicht wieder alles versaufen, ne?“

  2. „Nehmen wir Pegidaanhänger. Hartz IV ist kein Geschenk, kein Privileg. Es gibt keine Wohlstandsverschiebung zu deren Gunsten. Keine tollen Chancen. Sie haben eher Angst, noch weiter an den Rand gedrängt zu werden, ein Phänomen, welches sie seit Jahrzehnten beobachten. Stichwort Einkommensschere.“
    Natürlich ist Hartz4 ein Privileg. Alleine die Tatsache, dass ich in Deutschland geboren wurde sorgt dafür, dass mir ein Dach über dem Kopf, Nahrung, Bildung, Internet, Fernsehen usw zusteht. Ich empfinde das durchaus als großes Privileg (hier hatte ich mal zu ein paar Privilegien geschrieben.. https://tom174.wordpress.com/2013/11/23/privillegienverzicht/ ).
    Und natürlich findet hier eine Wohlstandsverschiebung statt. Die Hartz4 ist steuerfinanziert.
    Das ist Kern unseres Sozialstaates und absolut richtig, aber ganz klar wird hier Wohlstand verschoben.

    Zum an den Rand gedrängt: https://tom174.wordpress.com/2015/02/19/arm-in-deutschland/

    Griechen: der Artikel unterstllt da keine Faulheit ich übrigens auch nicht, nichts läge mir ferner.

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